Dienstag, 1. Dezember 2009

Der 1. Dezember ist sehr analog.



Ah! Ich habe die Woche eine alte Einwegkamera entwickeln lassen & dabei sind ein paar richtige Schätze rausgekommen! Bilder aus Spanien, vom Straßenfest,.. (& komischerweise auch welche aus dem Lidel. Fragt ich nicht wann die entstanden sind :D)

Ich werde regelrecht von dem ganzen Weihnachtszeugs überrollt & die Schule rollt noch ein bisschen mit, sodass ich dann Abends todmüde in mein Bett falle. Gut dass ich morgen 4 anstatt 8 Schulstunden habe, schlecht dass ich am Donnertsag Physikklausur schreibe. Jippie.
Immerhin war ich relativ "produktiv". Ziemlich viel geschrieben & fotografiert, vielleicht bekommt ihr bald mal ein bisschen was davon zu sehen.
Und ein wunderbares Buch lese ich gerade, Extrem Laut und unglaublich Nah von Jonathan Safran Foer.

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent ein Lichtlein brennt.



Was tut man an unglaublich grauen Sonntagen? Man schläft bis um 12, und tut dann bis um 15°° mit den Liebsten frhstücken. Und weil alles so still und unromantisch ist, sucht man die kitschigste WeihnachtsCD die man finden kann.
Wenn man dann auch noch Schlager Cds findet, dann ist der Morgen gerettet.
Und weil es so garnicht weihnachtlich ist, haben auch wir ein Lichtlein angezündet, so á la Adventskranz und so.

Donnerstag, 26. November 2009

Sag niemals nie.

Was ist wenn alles anders ist? Wenn ich mich plötzlich über deine Worte freue, wenn ich eine blümchen Bettwäsche habe, wenn ich das Lied höre, wenn ich erfahre dass sie in ihren Mittagspausen immer nackt Volleyball gespielt haben, wenn bald wieder alles anders wird, wenn ich deinen Anrufen aus dem Weg gehe, wenn ich nicht einschlafen kann, ich rufe an und habe das Gefühl alles falsch gemacht zu haben, ich bekomme keine bunten Briefe mehr.

Ich lasse Nachts das Licht an.

[morgen wieder Schule, Hilfe!]


Mittwoch, 25. November 2009

Hallo, ich wäre jetzt gerne in Peru, sagte das Mädchen.



Ich tue unglaublich viel, aber nicht das was ich tun sollte. Was ich tue? Fotografieren und schreiben. Aber mein Zimmer, die Küche, die Schule alles wartet,...
Vielleicht kann ich mich ja noch aufraffen, wär' mal zu abwechslung was gutes.
ah ja, die Muffins aus dem letzten Post waren nicht selbstgemacht sondern vom wunderfeinsten Bäcker des Vertrauens ;D

Dienstag, 24. November 2009

Es weihnachtet sehr und da habe ich keine Lust drauf, bwä.



Okay, es wird langsam langweilig hier. Ich komme nicht aus dem Haus und fange an mein Essen zu fotografieren, suuupi.
Immehrin heute etwas besser gelaunt, die Aussicht auf das Wochenende und die Ferien macht es etwas eträglicher.


Danke für eure lieben Worte! ♥

Montag, 23. November 2009

Prinzessin auf der Erbse

In diesem Käfig verbringe ich gerade die Tage, ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Omi hat Rahmkuchen vorbeigebracht und Mama hat Filme geholt :

Vicky Christina Barcelona & The Dreamers (hab' heute noch über beide Filme was auf Blogs gelesen und Mama hat meine Gedanken erraten, haha.)

Kennt ihr das, wenn man ein paar Worte liest und dann schmunzeln und lächeln muss? So geht's mir gerade, das Herz freut sich.

Sonntag, 22. November 2009

Der Herbst ist jetzt auch im 5. Stock angekommen.


Ich brauche UNBEDINGT Frühling und Abwechslung.
3. Tag im Bett verbracht und noch lange nicht der letzte.

Samstag, 21. November 2009

Höchstwarscheinlich Schweinchengrippe, scheiße.

Ich hatte für dieses Wochenende unglaublich viel vor.
Jetzt habe ich von 48 Stunden, 42 Stunden lang geschlafen.
Ich habe nur Nüsse und Grießbrei gegessen.
Ich habe nur Mama gesehen.
Ich konnte nicht lesen, nicht schreiben, nicht fotografieren, nicht zeichnen.
Verdammtes Kopfweh, verdammtes Rückenweh, verdammtes Ohrenweh.
Immerhin kann ich jetzt die Fabelhafte Welt der Amélie anschauen.
Habt ein schönes Wochenende!

aus dem Sommer. Als wir noch braun waren, die Sonne schien und die Welt wunderbar war.

Donnerstag, 19. November 2009

Wortschnipsel #2 : Barfuß

Sie ist so Zart, so lebendig, rosige Zeiten. Sie hat Kontrollverluste, verspeist das Jetzt, die Minute und zieht alle in ihren Bann.
Ich bin grau, passe mich der Umwelt an wie ein Chamaläon, dem Grau der Haussfassaden und dem Grau des Novemberhimmels. Ich bin ein Verwandlungskünstler oder auch einfach nur langweilig, farblos.
Ich klingele niemals zweimal an Türen und trete nie auf Fugen. Zwischenschritte, Zwiespalt das gibt es nicht.
Ich esse jeden Mittwoch Rosenkohl und zum Frühstück 32 Cornflakes. Weil 3+2=5 ist. Idenke an 5-eckige Kreise. Konzentrisch und Monoton.
Ich mische immer 7 Rosinen in mein Müsli, suche sie, finde sie und tue sie wieder raus.
Sie kommt herein, riecht nach Nelken, Regen, Brötchen und Kindheit. Sie wirft sich auf mein Sofa, ihre bunte Jacke hängt nicht dort wo sie hingehört, ich kann ihre Schuhe nicht finden, die Füße sind kalt.
Ihre nassen Hände, die roten Haare und die Verzweiflung hinterlassen Spuren, Pfade, dort wo nie welche sind und wo nie gesucht wird. Das Kissen liegt nichtmehr da wo es sein sollte. Sie wühlt sich, alle und alles um sie herum auf und ich fühle mich so sicher und aufgehoben wie schon lange nichtmehr.

Hingeworfen und vergessen unter dem Stuhl, liegen ihre Schuhe. Sie sind trocken, draußen regnet es. Sie ist Barfuß gekommen.

Montag, 16. November 2009

Ich scheiß auf deinen Rat.

An diesem scheiß Tag gibt es eine gute Sache, bzw. zwei neue Mitbewohner : 2 Häschen.
[die Umständen und der Grund für dieses Geschenk sind scheiße, aber das sagt 'eh keiner. Einfach so tun als wär' alles super.That's not healthy. Es wird morgen weiter rebeliert, ich habe erstens keine Nerven mehr und zweitens habe ich die zwei jetzt schon ins Herz geschlossen.]
Meiner ist faul, grau und hat schlappohren.Und er ist verfressen ohne Ende.
Namensvorschläge?

Sonntag, 15. November 2009

Wie der Sonntag einfach nicht besser wurde.



Wir kamen zurück mit roten Wangen und müden Augen. Unsere Schritte leicht auf dem warmen Asphalt, Gedanken noch bei der gemeinsamen Nacht, Umarmungen, Versprechungen.
Die U-Bahn, die Straße, der Regen, belanglose Realität.
Nach Hause kommen und spüren wie das, was schon seit langem bröckelt auseinander fällt.
Wie das was man kennt ungewohnt und fremd wird.
Tränen.
Taschentücher.
keinen Kuchen mehr.
Tränen.
leere Versprechungen, Utopien.
Scheiß Sonntag auf dich hätte ich wirklich verzichten können!
[ Bilder sind von Samstag Abend, als alles noch gut war. Oder eher Sonntag morgen.]

Samstag, 14. November 2009

Ich bin Paula, 5 Jahre alt.

Als ich heute morgen die Augen aufgemacht habe, wusste ich dass es ein Papa-Tag ist. Weil wir gestern bei Oma Frieda waren und Mama dort geblieben ist. Wieso weis ich nicht so genau.
Papa-Tage gibt's nicht viele im Jahr, sie sind aber immer sehr schön.
Weil ich bei Papa auch meine rosanen Turnschuhe anziehen darf obwohl es regnet. Weil ich dann im Supermarkt in dem Einkaufswagen sitzen darf. Weil Papa zum Frühstück Spiegeleier, mit Schinken und Brötchen macht, mit Mama esse ich immer mein Müsli und trinke unseren Lieblingstee, Papa macht mir heiße Schokolade und manchmal sogar mit Sahne.
Aber Papa kann mir die Haare nicht flechten und ich muss eine Mütze tragen.
Als ich heute morgen die Augen aufgemacht habe, war alles still. Wenn Mama da ist, kann ich sie immer hören. Papa schläft immer länger als ich.
Ich stehe auf und sehe die Tauben, draußen. Ich male für Papa ein Bild und für Mama ein Bild, ich weis aber nicht wieso ich nicht eins für beide male.
Mir wird schnell langweilig und ich schaue mal bei Papa vorbei.
Im Schlafzimmer ist alles hell und ganz kalt. Der Boden ist sogar ein bisschen feucht und es kommt mir vor als wäre alles aus Eis. Papa schläft immer mit offenem Fenster.
Ich krieche unter die Bettdecke und kitzele seine Füße, er grummelt. Das macht er immer.
Und dann machen wir das, was wir immer tun, wie spielen unser Spiel. Ich sage eine Farbe, dann müssen wir Dinge sagen die diese Farbe haben oder etwas damit zu tun haben. Das ist mit Papa immer sehr lustig, mit Mama nicht.
Wenn es Papa-Tag ist, muss ich nie in Kindergarten, deswegen hätte Malte auch gerne Papa-Tage.
Papa steht auf und tanzt in der Küche, er singt und kocht und lacht.
Dann gehen wir spazieren und meine Füße werden kalt weil ich nicht die richtigen Schuhe anhabe. Papa trägt mich udn wir setzen uns in ein Kafé. Papa malt mir Comics auf die Serviette und erzählt mir Geschichten. Papas Geschichten sind besser als die in meinen Kinderbüchern.
Ich vermisse Mama und werde müde, weil wir so viel gelaufen sind.
Papa hat eine Idee und ist sehr glücklich über seine Idee und er freut sich, denn er will Mama Blumen kaufen.
Er kauft aber Blumen die Mama nicht gefallen werden und stellt sie auch noch in die falsche Vase. Ich sage aber nichts, weil er doch so glücklich aussieht.

Abends kommt Mama nach Hause, sie ist ganz leise aber ich höre sie trotzdem. Sie sagt die Blumen sind hässlich und Papa sieht plötzlich ganz klein und traurig aus.
Fast vergesse ich dass der Tag so schön war und dass sie sich lieb haben.
Mama kommt in mein Zimmer, sie riecht nicht so wie sonst.
 

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